Der Bankraub

Hallo Ellie,

nicht ohne Grund wirst du dich wundern, dass ich dir heute schreibe, da wir ansonsten telefonieren. Unser letztes Telefonat ist allerdings eine Weile her und zumindest von meiner Seite gibt es gute Gründe, warum ich mich so lange nicht gemeldet habe. Ich habe ja beruflich immer viel um die Ohren – wie du auch – aber was hier in den vergangenen Wochen los war, glaubst du mir nie! Ich bin nicht im Geringsten darüber im Bilde, wie umfassend die deutsche Berichterstattung in London kursiert, oder wie regelmäßig du die Nachrichten im Internet oder in europäischen Zeitungen verfolgst. Doch selbst wenn du diesen Fall bis ins kleinste Detail mitverfolgt hast, würdest du mit deinem Wissen nur an der Oberfläche kratzen. Was ich dir zu erzählen habe, sprengt jeden Rahmen und ist das Größte, das mir in meiner journalistischen Laufbahn bisher untergekommen ist!
Es geht um die Geschichte von Balthasar Neuhauser. Gesetz den Fall, dass du noch nichts von ihm gehörst hast, gebe ich dir einen kurzen Abriss: Neuhauser geriet ab dem 18. Juni 2018 in die Schlagzeilen, weil er am Tag zuvor, dem 17., genau genommen dem Tage des WM-Spiels Deutschland-Mexiko, in seiner Heimatstadt München eine Bank ausgeraubt hatte. Ich gehe noch etwas mehr ins Detail: Den Bankraub hatte er um exakt 17:40 begangen, kurz nachdem das Tor zugunsten Mexikos fiel, und du kannst dir sicher vorstellen, dass die Straßen um diese Uhrzeit wie leergefegt waren und die gesamte Aufmerksamkeit Aller diesem Spiel galt. Als hätte er es vorhergesehen, oder nur auf eine solche Situation gewartet!
Kurios war außerdem, dass Neuhauser selbst jahrelang Kunde in ebendieser Filiale war, und der Bankraub an sich gestaltete sich so ungewöhnlich, dass man im Nachhinein nur froh über die Aufzeichnungen der Überwachungskamera sein kann. Den Aussagen der Bankangestellten allein hätte man nur schwerlich Glauben schenken können.
Versetzen wir uns in Hannah Müller, eine der zwei Bankkauffrauen am Schalter, die diesen Moment wohl nie vergessen wird. Für Hannah war es die letzte Stunde ihres Dienstes, den ganzen Tag über war wenig Kundschaft unterwegs, und zu dieser Stunde eben gar niemand. Umso überraschter war sie, als Balthasar Neuhauser die Bank betrat. Wie ich schon sagte, war er dort Kunde, und Hannah durchaus bekannt. Er begrüßte die Damen und verwickelte sie in ein – wie sie später aussagten – angenehmes Gespräch. Was sie für ihn tun könne, fragte Hannah, doch Neuhauser antwortete schlicht: Nichts. Er wolle sich für die bisherige Zusammenarbeit einmal erkenntlich zeigen und ihnen zur Abwechslung etwas Gutes tun. Er winkt auch ihre Kollegin Farah Nasir herbei, öffnet seine Umhängetasche und holt eine Flasche Sekt und drei Plastikflöten heraus. Die Damen sehen sich unverwandt an und winken zunächst freundlich ab, was deutlich auf den Aufnahmen zu sehen ist. Neuhauser gelingt es allerdings, die beiden zu überreden, auf den nahenden Feierabend anzustoßen.
Als sie sich dabei weiter unterhalten, ist auf den Videoaufzeichnungen zu erkennen, wie sich die Mienen der beiden Damen allmählich verfinstern, während Neuhauser noch immer fröhlich weitererzählt. Er gestikuliert Hannah Müller in Richtung Nebenbüro und richtet eindringliche Worte an sie, die er mit deutlich Handbewegungen unterstreicht. Hannah Müller sagte später aus, dass Neuhauser ihnen mit voller Ernsthaftigkeit eröffnet hatte, bei seinem Besuch handele es sich in Wirklichkeit um einen Überfall. Sofern sie kooperierten und ausschließlich taten, was er sagte, sollte ihnen nichts geschehen. Außerdem entschuldigte er sich im Voraus, dass er sie in diese Lage brachte, und unterstrich besonders, er handele aus edlen Motiven.
Auf dem Video ist zu sehen, dass er ihnen einen Blick in seine Tasche gewährte und die Damen erschrocken darüber dreinblickten. Anschließend begab sich Hannah umgehend ins Nebenzimmer, von wo sie kurz darauf mit einer Tasche zurückkehrte. Darin befanden sich lediglich roundabout 8.400 Euro. Hannah Müller hatte aufgrund Neuhausers Entschlossenheit einen Auszahlungsvorgang fingiert, um den Tresor öffnen zu können, doch mehr als diese Summe enthielt dieser nicht.
Neuhauser aber soll darüber alles andere als unglücklich gewesen sein. Er bedankte sich vielmals und war im nächsten Moment schon im Gehen begriffen. Doch noch ein letztes Detail folgte, was Neuhauser für die nächsten Wochen den Platz auf den Titelseiten sicherte: Beim Verlassen der Filiale blickte, lächelte und winkte er überdeutlich in die Kamera am Eingang.
Als ob das nicht schon ungewöhnlich genug gewesen wäre, begann schon am Abend die Berichterstattung über diesen ungewöhnlichen Bankraub, die noch mehr ungeheuerliches zutage bringen sollte. Die Fahndung lief umgehend auf Hochtouren, der Tatort wurde untersucht, Zeugen verhört. Unsere WM-Pleite wird dir kein Geheimnis sein, doch rückte die Bestürzung darüber immer mehr in den Hintergrund, je mehr über Neuhausers kuriosen Überfall bekannt wurde.
Die Hintergründe über Balthasar Neuhauser wurden bekannt, stündlich wurde es mehr und das Bild, das sich dabei zusammensetzte passte so überhaupt nicht zu einem typischen Bankräuber – sofern dieser Typus denn überhaupt existiert. Neuhauser war zum Tatzeitpunkt sechsunddreißig Jahre alt und ein respektiertes und bekanntes Mitglied seiner Gemeinde. Er war Rechtsanwalt in einer renommierten Kanzlei, beliebt in diversen Vereinen und gern gesehener Gast bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen in seinem Heimatort. Man könnte diese Aufzählung unendlich fortsetzen, doch du verstehst wohl, worauf ich hinauswill. Wenn jemand die hiesige Sparkasse ausrauben sollte, so hätte niemand auch nur im Geringsten an Balthasar Neuhauser gedacht.
Seine Schuld jedoch stand von Anfang an unverrückbar fest. Es gab Zeugen, die ihn vor der Bank gesehen hatten, selbstverständlich waren da noch die Aussagen der beiden Angestellten, und vergessen wir mal nicht die Aufnahmen der Überwachungskameras! Ohne Zweifel hatte Neuhauser die Filiale überfallen, einen vierstelligen Geldbetrag erbeutet und war anschließend geflüchtet. Doch auch wenn sein Gesicht ab dem kommenden Morgen sämtliche Titelseiten der Zeitungen zierte, sollte sein letztes Lebenszeichen zunächst sein zweifelsohne absolut bereitwilliger Blick in die Kamera bleiben.
Neuhauser blieb verschwunden. Die Kripo war trotz aller Bemühungen nicht imstande, ihm auf die Spur zu kommen. Weder konnte geklärt werden, wie es ihm gelang, zu entkommen, noch wohin. Tage verstrichen, Wochen vergingen. Für die Medien war es ein Fest, und da muss ich schamlos zugeben, habe auch ich mich labend daran beteiligt. Die allgemeine Aufregung um den charmanten Bankräuber, dem niemand eine solche Tat zugetraut hätte, flachte allerdings abrupt ab, als der Fokus des Interesses immer mehr auf den familiären Hintergrund Neuhausers geriet. Wenn ich für mich persönlich spreche, muss ich sagen, hier meldete sich bald mein Gewissen. Ich liebe meinen Job, ich liebe die Neugier, den Thrill, das weißt du! Recherchieren, abliefern, polarisieren, ja, aber an dieser Stelle ging es zu weit.
Die Konkurrenz hatte Neuhauser komplett durchleuchtet und fand bald heraus, dass er Vater eines Jungen ist und seine Frau bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, als das Kind erst zwei Jahre alt war. Als alleinerziehender Vater brachte er dank finanzieller Unterstützung seiner Eltern sein Studium und seine anschließenden Praktika und Voluntärs zu Ende und konnte somit immer gut für sich und seinen Sohn Ben sorgen. Doch ein weiterer Schicksalsschlag ließ leider nicht auf sich warten. Im Alter von elf Jahren erkrankte Ben bedauerlicherweise an Leukämie, und ich mag mir gar nicht ausmalen, in welches Loch Neuhauser gefallen sein muss. Wie du weißt, bin ich inzwischen selbst Vater und es gibt wohl nichts Schlimmeres als eine solche Ohnmacht, die er außerdem noch auf seinen alleinigen Schultern zu tragen hatte. Bens Zustand soll sich schnell drastisch verschlimmert haben, weil jegliche Behandlung nicht anschlug. Schnell wurde klar, dass nur eine Lebendspende Ben helfen kann. Neuhauser selbst soll dafür bedauerlicherweise nicht in Frage gekommen sein, ebenso wenig wie alle anderen lebenden Verwandten. Unfähig, seinen Beruf weiter auszuüben, wich er seinem Sohn bald nicht mehr von der Seite und wachte Tag und Nacht an seinem Krankenbett. Umso unverständlicher, dass Neuhauser nach dieser Diagnose einen Bankraub begeht und sich mit einer verhältnismäßig lächerlichen Beute aus dem Staub gemacht haben soll – um damit seinen elf Jahre alten, todkranken Sohn seinem Schicksal zu überlassen. Eigentlich eine völlig abstruse Vorstellung.
Für mich jedenfalls war die Berichterstattung mit einer kurzen Andeutung dieses tragischen Hintergrunds beendet, und ich war unendlich froh, dass mein Chefredakteur das genauso sah. So spektakulär es auch war, dass eine so klare Figur wie Neuhauser eine für sie dermaßen ungewöhnliche Tat begeht und es nach über zwei Wochen nicht die geringste Spur von ihr gab – die Geschichte war für mich ausgelutscht und der Junge tat mir unendlich leid. Leider sahen etliche Boulevardblätter und zwielichtige TV-Formate das völlig anders. Wie die Geier stürzten sie sich auf jede noch so kleine und vor allem intime Information aus dem Leben Neuhausers. Da wurden ehemalige Nachbarn, Kollegen, Geschäftskunden aufgetan, um ihnen interessante Aussagen zu entlocken. Zumindest seinen Eltern war es gelungen, sich von der Öffentlichkeit abzuschotten, nachdem unstrittig war, dass sie nichts mit seinem Untertauchen zu tun hatten. Aber es folgten unmögliche bis hin zu wahrlich hässlichen Berichten sogenannter Kollegen meiner Zunft: Neuhausers durchwühlte Mülltonnen, Videos aus dem Krankenhaus, Bilder vom Grab seiner Frau, es schien kein Ende zu nehmen. Doch als diese Dreistigkeit allmählich ihren Gipfel erreichte, geschah plötzlich etwas Unglaubliches, ich will sagen Wundervolles.
Ein unbekannter Aufruf, sich in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei registrieren zu lassen, ging plötzlich um wie ein Lauffeuer. Scheinbar wurde es irgendwem einfach zu viel, dass auf der Geschichte der Neuhausers nur herumgeritten wurde, und viele Menschen schlossen sich dieser Idee rasch an. Was mit kleinen Spendenaktionen in den umliegenden Schulen, Ämtern und Vereinen begann, fand bald immer mehr Nachahmer. Flugblätter, Radiodurchsagen, Social Media Tweets, selbst das Fernsehen zeigte bald, dass es mehr zu leisten vermag, als sich lediglich der Sensationsgeilheit hinzugeben. Das öffentliche Interesse wollte kein Ende nehmen. Bald war Neuhauser nicht mehr die Hassfigur, die ihren Sohn im Stich gelassen hatte. Der allgemeine Tenor dabei war, dass schlicht mehr hinter dem spurlosen Verschwinden Neuhausers stecken musste.
Das deckte sich exakt mit meiner Einschätzung und, allein um diese Geschichte für mich soweit abschließen und resümieren zu können, verfasste ich vor kurzem in Absprache mit meiner Redaktion einen Onlinebeitrag, den ich noch am gleichen Abend veröffentlichte. Darin sprach ich nicht weniger als die Ergebnisse meiner eigenen Beobachtungen sowie meine Theorie der Wahrheit aus, ließ es mir allerdings auch nicht nehmen, etwas mit den fragwürdigen Methoden der Klatschpresse abzurechnen. Für meinen veröffentlichten Artikel erhielt ich enormen Zuspruch und noch eine weitere Reaktion, auf die ich gleich eingehen möchte.
Doch zunächst eine gute Nachricht: Aufgrund der zahlreichen Neuregistrierungen zeichneten sich innerhalb weniger Wochen unglaubliche Erfolge ab. Die Medien hatten endlich Gelegenheit, auch mal frohe Botschaften zu verkünden: Es gab ungewöhnlich viele genetische Treffer für mögliche Stammzellenspender innerhalb eines kurzen Zeitraums. Laut einem Sprecher der DKMS ist dies auf die noch immer anhaltende Welle der Typisierungsaktionen in den Städten und Gemeinden zurückzuführen. Aber rate mal, für wen ebenfalls ein Spender gefunden werden konnte: Neuhausers Junge. Kein Scheiß!
Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, hätte ich ja alles erwartet, aber keinen derartig konstruierten Zufall. Und mit dieser Vermutung sollte ich tatsächlich recht behalten.
Neben etlichen Kommentaren und Leserbriefen auf meinen Blogbeitrag erhielt besonders eine Reaktion meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Nachdem das Feedback eigentlich allmählich verebbt war, wurde wenige Tage später noch ein Kommentar angehängt. Es war nur eine Telefonnummer, und, du kennst diesen Mist sicher, ich hielt es zunächst für Spam oder dergleichen. Dennoch, ich sah sie mir genauer an, denn immerhin war es eine Münchner Nummer. Als ich meine Neugier nicht länger zurückhalten konnte, rief ich umgehend dort an. Zunächst hielt ich die Person am anderen Ende der Leitung verständlicherweise für einen Betrüger und Spinner, doch sie konnte stückweise meine Vorbehalte und Skepsis entkräften. Was mir der Mann mit seiner ruhigen Stimme sagte, und auch die Art, wie er es sagte, ließen mir letztlich keinen Zweifel.
Es war Neuhauser.
Jetzt, meine liebe Ellie, kommen wir zum eigentlichen Grund für meinen Brief, damit verbunden eine Bitte, und ich hoffe inständig, dass du mir wirst helfen können. Nachdem ich stundenlang mit Neuhauser telefoniert habe, glaube ich nun, lückenlos zu wissen, was sich wirklich zugetragen hat. Unglaublich, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch wahr: Neuhauser ist natürlich der Bankräuber – die Kameras lassen da keinen anderen Schluss zu – aber von einem wirklichen Raub darf so keine Rede sein. Seiner Aussage nach hat er die Bankangestellten niemals bedroht. Als er seine Tasche öffnete, soll dort eine Spielzeugpistole zu sehen gewesen sein. Den Rest der Überredungskunst erledigten seine freundlichen Worte. Er war untröstlich, doch er musste Hannah Müller bitten, ihm das Geld auszuhändigen. Danach verschwand er so schnell er konnte, er nahm die nahende Straßenbahn, nach ein paar Haltestellen ein Taxi und tauchte schließlich im Ferienhaus eines Freundes am Langwieder See unter. Dieser Freund lebt und arbeitet wohl im Ausland und hat von dem ganzen Theater weder gewusst noch etwas mitbekommen. Deshalb konnte man Neuhauser auch bis heute nicht finden.
Warum er das getan hatte – diese Frage stellte ich ihm immer wieder während seiner Ausführungen, doch er sprach unbeirrt weiter, und erst als er am Ende angelangt war und meine Nerven sich zum Reißen spannten, beantwortete er sie mir. Für wen sonst, sagte er, hätte er all das tun sollen, als für seinen Sohn.
Es war durch das Telefon zu bemerken, wie er schluchzte, als er erzählte, dass er selbst kaum glauben konnte, wie gut sein Plan funktioniert hatte. Sein ungewöhnlicher Aufschrei nach Aufmerksamkeit, der tausend Mal bahnbrechender war als jede Bitte, jeder noch so große Aufruf, jede noch so vielversprechende Spendenaktion für die gute Sache, dieser eine Aufschrei in der Öffentlichkeit in Form eines Banküberfalls hatte noch größere Wellen geschlagen, als Neuhauser zunächst angenommen hatte. In den Medien hatte er mitverfolgt, wie die Berichterstattung über ihn und seine Familie aus dem Ruder lief – bis dahin will er im Vorfeld noch abgeschätzt haben, wie weit das Ganze gehen würde – und im gefühlten Zenit der Aufregung habe er den Knoten platzen lassen und die erste große Typisierungsaktion als Gegenprogramm eingeleitet.
„Kehren wir das Negative in etwas Gutes um – erzählt es weiter und macht alle mit!“ hatte er in so viele öffentliche Posts eingestreut und damit immer mehr den allgemeinen Tenor unterwandert. Es hatte funktioniert. Nur eben noch besser als erwartet.
Ellie – was ich dir sagen will, ist Folgendes: Ich halte Neuhauser für hochgradig unschuldig! Ja, er hat gewissermaßen eine Straftat begangen, aber wie ich finde, unter Vortäuschung falscher Tatsachen. Dabei ist auch niemand zu Schaden gekommen und Neuhauser hat mir versichert, dass die gesamte erbeutete Geldsumme unangetastet neben der Spielzeugpistole in besagter Tasche liegt, alles bereit zur Herausgabe. Er wandte sich an mich, weil er sich erhofft, dass ich ihm helfen kann. Und nun bitte ich dich – unsere einstige Jahrgangsbeste – hilf mir, ihm zu helfen! An wen soll ich mich wenden, wenn nicht an meine liebste Staranwältin?
Wenn es einen Ausweg für Neuhauser gibt, straffrei aus der Sache herauszukommen und ihn mit seinem Jungen wieder zu vereinen, dann bin ich mir sicher, du findest ihn! Ruf mich am besten sofort an, sobald du das hier gelesen hast. Neuhauser sagte, ihm gehen bald die Vorräte aus, und ich möchte mich nicht allzu sehr zum Komplizen von ihm machen lassen …

Ellie, ich zähl auf Dich!

 

(c) 2018, Daniel Möller

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Newsletter-Archiv: März 2018

Daniel Möller
Ich schicke Euch ein kleines Lebenszeichen
Jaaa, mich gibt’s tatsächlich noch! Da wirft man mal einen Blick auf den Kalender und stellt erschrocken fest: Es ist ja schon fast April!
Da ist zunächst eine Entschuldigung fällig, denn nach Adam Ries(e) habe ich Euch damit um  ganze 3 Newsletter geprellt! Ich versuche das in Zukunft auf jeden Fall so gut es geht wieder aufzuholen.
Zu meiner Verteidigung: Schreibtechnisch gab es tatsächlich nicht besonders bombastische News, die ich Euch mitteilen konnte. Dafür kann ich Euch den heutigen Stand nennen, denn ganz faul war ich in den letzten Monaten nicht! Mein aktuelles Manuskript (Codename: Mors Certa) liegt jetzt bei ca. 30%. Das klingt jetzt nicht nach allzuviel, doch erfahrungsgemäß ist das erste Drittel das Schwierigste. Die Vorstellung der Charaktere und der Schauplätze, der Aufbau der Story und das Aufzeigen des Konfliktes (im Grunde aller Konflikte aller Charaktere) ist damit abgeschlossen, und ich merke jetzt schon, dass beim Weiterschreiben die Zeilen nur so runterfließen. Ein wirklich großartiges Gefühl, wenn man monatelang nur so rumkrauchelt!
Ich setze mir ein klares Ziel: Diesen Roman möchte ich in diesem Jahr auch beenden 😉
In der Zwischenzeit gibt es noch eine kleine Neuigkeit. Meine Kurzgeschichte E.V.A. – Liebe auf hohem Level, die in der Anthologie „FanZauber – Autoren entführen dich in ihre Welt“ erschienen ist, ist nach genauerer Betrachtung eigentlich gar nicht so kurz. Aus diesem Grund werde ich sie im April oder Mai auch als eigenständiges E-Book veröffentlichen. Aus marketingtechnischen Gründen wird dieses E-Book für einige Tage sogar kostenlos verfügbar sein, und Ihr erhaltet auf jeden Fall gleich Bescheid, wenn es soweit ist!
Zur Anthologie von „FanZauber“ findet aberh noch im April eine Leserunde bei Lovelybooks statt, und die Autoren der einzelnen Geschichten – auch ich – werden fleißig in der Diskussionsrunde mitmischen 😉
Kennt Ihr Lovelybooks bereits? Das Eldorado schlechthin, für alle, die gern lesen, neue Bücher und Autoren kennenlernen möchten und sich darüber gern austauschen. Noch ist genügend Zeit, sich für die kommende Leserunde anzumelden, bei der Ihr ein kostenloses E-Book erhalten und im Anschluss sogar ein Taschenbuch gewinnenkönnt:
Wart Ihr eigentlich auf der LBM2018? Ich habe es dieses Jahr leider nicht geschafft, was ich unheimlich bedaure, denn mein Verlag und meine SchreibkollegInnen müssen unfassbar viel Spaß und Erfolg gehabt haben. Doch nach der Messe ist vor der Messe … und es sieht ganz danach aus, dass der SadWolf-Verlag es in diesem Jahr sogar nach Frankfurt schafft. Und da bin ich dann mit Sicherheit auch dabei! 😀
Jetzt sind wir schon am Ende meines Newsletters angelangt. Oh, ist ja doch ganz schön was zusammengekommen! Und wenn ich jetzt nochmal auf den Kalender schaue … wie praktisch, es ist Karfreitag! Da habe ich doch gar nicht mal so schlecht getimet 😉
Ich darf Euch einen richtig tollen Feiertag wünschen, das Wetter ist uns ja noch wohlgesonnen. Natürlich wünsche ich Euch auch richtig schöne Ostern mit Freunden und der Familie und bis ganz ganz bald!
Euer Daniel

Newsletter-Archiv: Dezember 2017

2017 geht …
… doch 2018 ist gar nicht fern!
Was für ein Wahnsinnsjahr, oder? Wie ist es Euch ergangen?
Zugegeben, nicht alles war gut, doch so ein Auf und Ab gehört für ein Jahr schließlich zum guten Ton. Erinnern wir uns daher doch an die schönen Momente, und die möchte ich aus meiner Sicht gern noch einmal Revue passieren lassen:
Zu Beginn des Jahres habe ich mich statt großen Projekten einmal den kleineren angenommen – und sofort Gefallen daran gefunden! Herausgekommen sind im Laufe des Jahres einige Kurzgeschichten und Gedichte, die Ihr allesamt auf meiner Webseite nachlesen könnt.
Doch mehr noch – Eine der Kurzgeschichten, „OPERNABEND“, ist nun Teil der Anthologie, die anlässlich der BUCHBERLIN 2017 gestaltet wurde, was mich unglaublich mit Stolz erfüllt hat.
Eine weitere ist im November im Rahmen einer weiteren Anthologie, „FanZauber – Autoren entführen dich in ihre Welt“ erschienen. Diese besondere Geschichtensammlung, eine Mischung aus Fantasy. Love und Märchen, ist als Ebook und Taschenbuch erschienen.
Und Ende November war es schließlich soweit: Nach einem Jahr Vorbereitung und intensiver Überarbeitung ist mein Debütroman DAS PLAGIAT in neuem Gewand unter dem Dach des SADWOLF Verlags neu erschienen und darf einen weiten Kreis neuer Leser begeistern. Ich bin unendlich gespannt, wie sich 2018 entwickeln wird!
Und wie geht es nun weiter? Soviel sei verraten: Ich arbeite aktuell an meinem neuen Buchprojekt. Zwei weitere liegen in der Pipeline – eines davon wird eine Fortsetzung sein, wovon wird noch nicht verraten!
2018 hält einiges für uns bereit. Begleitet Ihr mich weiterhin? Ich hoffe doch sehr!

Opernabend

Erschienen im November 2017 in der Anthologie:
„BuchBerlin Geschichten 2017 – 30 Autoren, 30 Geschichten“

 

Zuerst hielt ich es für den Schock, dass ich nichts spüren konnte.
Aus dem Nichts hatte mich jemand angebrüllt, zur Seite gestoßen, dann hörte ich einen Schuss. Mein Körper glitt zu Boden. Als man mir die Schuhe von den Füßen riss, die Armbanduhr abstreifte und die Taschen meines Anzugs nach Brieftasche und Autoschlüssel absuchte, fiel mir auf, dass jegliches Empfinden nachließ. Noch mehr irritierte mich nur, dass ich mich nicht im Geringsten rühren konnte.
Ich musste verfolgt worden sein, seit ich meinen Wagen in dieser Seitenstraße abgestellt hatte, mich beschlich gleich ein mulmiges Gefühl. Aber wer ahnt schon, dass er im nächsten Moment erschossen wird?
Es regnete, und ich lag reglos da, mit der Wange auf dem nass glitzernden Asphalt, einen meiner Arme über mir, den Rest meines Körpers konnte ich weder sehen noch fühlen. Ich weiß nicht, wie lange ich dort gelegen hatte, aber es kam mir unendlich lang vor, wie Tage, oder Wochen. Meinen Opernabend hatte ich mir definitiv anders vorgestellt.
Dieses endlose Warten bedeutete bald, mich mit meinen eigenen Gedanken auseinanderzusetzen. Wie lange das andauern würde, war mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst gewesen.
In Anbetracht meiner Lage kam mir mein Medizinstudium in den Sinn, damals, als wir Leichen begutachten und aufschneiden sollten. Es gab immer jemanden, dem schlecht wurde und der sich übergeben musste. Manches Mal sinnierten wir darüber, ob die Toten nicht doch etwas mitbekämen.
Und heute schien ich die Antwort auf diese dämliche Frage parat zu haben! Mit diesem Unsinn verrannte ich mich zwar, doch diesen meinen Gedanken war ich hilflos ausgeliefert. Es gab hier nur sie und mich.
Verdammt! Wie lange dauerte es, bis hier jemand vorbeikommen, mich entdecken und die Polizei rufen würde? Und während meine Ungeduld ins Unermessliche anstieg, bemerkte ich etwas Seltsames. Die Regentropfen fielen ungewöhnlich schwergängig, fast wie in Zeitlupe vom Himmel herab. Direkt vor meiner Nasenspitze berührten sie den Boden und zersprangen gleich kleinen Krönchen, um dann mit ihm zu verschmelzen.
Das war unmöglich, dachte ich. Doch ich kam mehr und mehr zu dem Schluss, dass es nur eine Erklärung geben konnte:
Ich starb. In diesem Moment. Ich konnte mich nicht bewegen, keinen Laut von mir geben, nicht atmen, nicht einmal blinzeln. Immerhin war es mir noch gegeben zu sehen und zu hören. Und scheinbar verarbeitete mein Gehirn sämtliche Informationen nur in verzögerter Form. Nach
dieser vermeintlichen Erkenntnis rechnete ich erschreckend gefasst jede Sekunde mit meinem plötzlichen Tod.
So fühlt sich also Sterben an. Man darf sich noch eine Weile an der Natur erfreuen. Oder in meinem Fall an dreckigen Hauswänden. Ich empfinde keinerlei Schmerz. Nur ein einziges Gefühl macht sich in mir breit. Eine wohlige Wärme, die von meiner Brust auszugehen scheint, durchströmt mich. An sich macht das keinen Sinn, denn wir schreiben November, und ich liege auf der kalten, nassen Straße. Der Schuss traf auch nicht meine Brust, sondern in meinen Hals. Und doch spüre ich diese Wärme aus meiner Körpermitte heraus.
Endlich! Entfernt sehe ich Personen auf mich zukommen. Aber diese Beobachtung erscheint mir ebenfalls unfassbar zeitverzögert. Ein Mann beugt sich zu mir herab, seine Frau hält erschrocken die Hand vor ihr Gesicht. Er berührt zögernd meinen Körper. Dann zieht er sein Handy aus der Tasche. Es vergeht eine weitere Ewigkeit, bis Streifen und ein Krankenwagen anrollen. Zahlreiche Uniformierte. Ich sehe sie ihre Köpfe schütteln. Gemeinschaftlich heben sie meinen schlaffen Körper an. Dabei kommt es mir vor, als schwebe ich. Dann wird es schwarz über mir.
Ich hätte am Geräusch erkennen können, dass es sich um einen Reißverschluss handelt, wenn es nicht so verzerrt geklungen hätte. Nach schier endloser Stille wird er wieder geöffnet und über mir erstrahlt gleißendes Licht. Der Himmel ist das aber nicht, nur die Pathologie. Sollte ich bald das Zeitliche segnen, wird dies also der letzte Ort sein, den ich zu Gesicht bekomme.
Jemand erscheint über mir. Ihr schwarzes Haar glänzt im Lampenschein, und ein Namenschild verrät ihren Namen: Dr. Alicia Prisane. Pietätvoll schließt sie meine Augen. Dann schaltet sie das Radio ein. Don Giovanni. Geschmack hat sie ja.
Da dieser Mistkerl mir alles geraubt hatte, ist es nur anhand meines Zahnstatus möglich, mich zu identifizieren. Ausgerechnet mich, ein Dentalchirurg.
„Dr. Emile Hammond, DMD“ liest Dr. Prisane quälend langsam vom Computerbildschirm ab. Ich stelle mir vor, wie sie dabei die Nase rümpft, wie sie es oft tun, die uns Zahnmediziner nicht für voll nehmen. Ich denke mir meinen Teil. Immerhin habe ich mich – im Gegensatz zu ihr – stets um die Lebenden gekümmert!
Ach, wozu dieser Gram? Der hilft mir in meiner jetzigen Situation auch nicht weiter. Außerdem ist Dr. Prisane wohl die letzte Person, die mir Gesellschaft leisten wird. Und außerhalb dieser Mauern ist sie wahrscheinlich gar kein übler Mensch.
Ich hätte gedacht, dass mir meine eigene Obduktion sehr viel mehr zusetzen würde. Immerhin wohne ich ihr bei vollem Bewusstsein bei. Doch nichts dergleichen. Dr. Prisane behandelt meinen Körper äußerst respektvoll. Durch halbgeöffnete Lider kann ich ansatzweise erkennen, was sie tut. Sie spricht Notizen aufs Band, von denen ich nur die Hälfte verstehe. Ich folge lieber der Musik, auch wenn ich sie in diesem Tempo nur bedingt genießen kann.
Noch immer hier. Was dauert da bloß so lange? Allmählich mache ich mir Sorgen, ob ich irgendwann selig einschlafen werde! Dass ich mir mal meinen Tod herbeisehnen würde …
Ein Detective betritt die Pathologie, Dr. Prisane streift ihre Handschuhe ab und spricht mit ihm. Und er hat erstaunliches mitzuteilen!
„Wir haben ihn. Fünf Blocks weiter überfiel er einen Drugstore und hat in die Wand über dem Kassierer geschossen. Identisches Kaliber.“
Unfassbar, was diese Worte in mir auslösen! Die Wärme in mir steigt und umgibt mich.
Dr. Prisane beugt sich über mich, als der Detective den Raum verlassen hat. Ihr Gesicht wirkt barmherzig. Ihre Augen zittern. Sie lächelt mich an. Hübsch wie ein Engel.
„Finde deinen Frieden“, sagt sie, und ich bin gewillt zu glauben, sie spürt, dass ich noch da bin. Ein letztes Mal schließt sie zärtlich meine Augen.

Die Musik verstummt.

Bin ich … etwa … ?

 

© 2017, Daniel Möller

Newsletter-Archiv: November 2017

Willkommen zum Newsletter im November

Vielen Dank für Eure Geduld, denn erwartungsgemäß erscheint auch dieser Newsletter etwas später als erwartet, dafür aber mit allerlei Neuigkeiten, die ich Euch nicht länger vorenthalten will!

In den letzten Monaten habe ich meine Buchprojekte etwas hinten angestellt und mich verstärkt Gedichten und Kurzgeschichtengewidmet. Die sind nicht nur eine tolle Schreibübung, sondern machen auch noch viel Spaß – nicht zuletzt beim Lesen. Und durch diesen Zeitvertreib hat sich sogar noch eine besondere Chance ergeben:

Stolz darf ich verkünden, dass meine bisher unveröffentlichte Kurzgeschichte „OPERNABEND“ von einer Fachjury ausgewählt worden ist und Teil der ersten BuchBerlin-Anthologie sein wird! Derzeit befinden sich die „BuchBerlinGeschichten – Band 1“ im Druck und werden ab dem 25.11. ausschließlich auf der Buchmesse in Berlin erhältlich sein.
Im Anschluss daran erhalte ich das Recht zurück, meine Geschichte auch auf anderem Weg zu veröffentlichen. Ratet mal, wer sie dann in jedem Fall zu lesen bekommt 😉

Doch das ist noch nicht alles! Anfang des Jahres habe ich mich mit einigen Autorinnen und Autoren von FanZauberzusammengeschlossen und endlich darf unser Geheimnis gelüftet werden:
Eine weitere Kurzgeschichte aus meiner Feder wird Teil einer großartigen Anthologie sein! „FanZauber – Autoren entführen dich in ihre Welt“ heißt unser Gemeinschaftswerk, und der Releasetermin wird ebenfalls in wenigen Tagen bekannt gegeben!

Und last but not least: Heute erfahrt Ihr den offiziellen Veröffentlichungstermin von

DAS PLAGIAT

Am Sonntag, den 26.11. erscheint mein Debütroman veredelt und im völlig neuen Gewand im SadWolf Verlag! Das Buch wird als E-Book und Taschenbuch erhältlich sein!
Das Cover ist noch streng geheim 🙂 Da muss wohl die Tage noch ein Sonder-Newsletter raus! Aber hier habt Ihr schon einmal den Klappentext, falls Ihr von meinem Roman noch nie etwas gehört habt:

„Als Journalist arbeitet der frustrierte Verlagsangestellte Christopher perspektivlos in den Tag hinein, bis ihm unerwartet ein Manuskript in die Hände fällt, das zum Bestseller werden könnte. Auf einen Schlag wäre dadurch seine berufliche Zukunft abgesichert – zugleich würde es für ihn die lang ersehnte Chance bedeuten, sein Leben endlich in den Griff zu bekommen.
Doch langsam kommen Christopher Zweifel, ob der windige Gelegenheitsverbrecher Dirk den Roman tatsächlich selbst geschrieben hat. Die Zeit tickt, denn Christophers Arbeitgeber droht die Verlagsübernahme und von Dirk fehlt jede Spur. Eine spannende Jagd nach der Wahrheit beginnt.“

Wie Ihr unschwer erkennen könnt, ist meine Aufregung zurzeit besonders groß, und daher kann ich nicht anders, als Euch an meiner Freude teilhaben zu lassen! Daher verlose ich nun unter allen Empfängern dieses Newsletters eine Taschenbuchausgabe von „Die Träume, die ich rief“! Dazu gibt es jede Menge Lesezeichen und einen schönen Traumfänger 😉 Ihr seht also, allein die Anmeldung zum Newsletter kann sich auszahlen!
Ich wünsche Allen viel Glück! Der/die Gewinner/in wird in den nächsten Tagen kontaktiert.

Termine

Aktuell freue ich mich sehr auf den Besuch der:

25./26.11.2017 – BUCHBERLIN im Estrel Congress & Messe Center (12057 Berlin)

 

Außerdem erscheinen bald:

25.11.2017           „BuchBerlin Geschichten: Band 1“
26.11.2017           „Das Plagiat“
November 2017:  „FanZauber Anthologie – Autoren entführen dich in ihre Welt“

 

Danke fürs dabei sein, und bis bald! Wir lesen uns 😉
Beste Grüße
Daniel Möller

Vogelfreiheit

Wenn ich ein Vöglein wär …
Ja, so erzählt man sich
… wär‘ vieles halb so schwer
und daran glaubte auch ich!

Hart ist das Leben ja schon
anstrengend, ungerecht
Herrscht oft ein rauer Ton
Viele zu mir sind schlecht

Seh‘ ich zum Himmel hinauf
und an den Bäumen empor
nehmen Gedanken ihr‘n Lauf
Kommt mir dies viel leichter vor

Frei wie ein Vogel zu sein
wär‘ das nicht angenehm?
Ich nähm‘ es zögerlos an
ließ alles liegen und steh‘n

Die größte Herausforderung
scheint mir, wär‘ mich zu befrei’n
aus der Umklammerung
der Wand meines schützenden Ei

Ich nähm‘ meine ganze Kraft
und legt‘ sie in einen Schlag
sodass diese Schale gäb‘ nach
und ich mich befreien mag

Meine Brüder und Schwestern
sie erwarten mich schon
sie piepen begeistert
Das scheint mein gerechter Lohn

Die Mutter kehrt zu uns
zurück von der Jagd
Trägt Futter bei sich für uns
Ob das auch schmecken mag?

Der Hunger treibt’s rein
Und ich brauche die Kraft
Denn wie mir bald scheint
Ist es lang nicht geschafft

Die Mutter piept uns an
und ich versteh jedes Wort
wir können nicht bleiben
am heimeligen Ort

Einen nach dem and’ren
Stößt Mutter aus dem Neste
Zwei meiner Brüder
Und auch eine Schwester

Ich sehe sie fallen!
Wie soll das gelingen?
Doch geschieht es bei allen
sie breiten die Schwingen

Sie drehen zwei Runden
sie piepen vergnügt
und segeln gelungen
wie ein Vogel gern fliegt

Noch leicht unbeholfen
Doch sicher und stet
landen sie im goldenen
Laub auf dem Weg

Nun bin ich an der Reih‘
das kann ich schon spüren
die Mutter eilt herbei
mich an den Nestrand zu führen

Es widerstrebt mir
doch werd’ ich kaum gefragt
Ein letzter Blick von ihr
dann stößt sie mich hinab

Für einen klein‘n Moment
fühl ich mich vogelfrei
Doch fliegt mit großer Eile
der Boden mir herbei

Ich stürze und ich falle
hinab und fürchte mich
Und wenn ich es nicht schaffe
so sterb‘ ich jämmerlich

„So breite deine Flügel“ aus
das piepen sie mir zu
Doch packt mich doch zu sehr die Angst
S’gelingt mir nicht im Nu

Nur wenige Momente
dann ist’s um mich gescheh’n
Es war nicht mein Talente
die Welt von oben zu sehen

Gerade als ich glaube
mit mir ist es nun aus
taucht gleich vor meinem Auge
die Mutter rettend auf

Noch einmal kam sie, mir zu dienen,
mich zu retten in der Not
Doch lerne ich nicht bald zu fliegen
so bin ich doch bald tot

Nun bin ich aber gar kein Vöglein
bin immer noch ein Mann
Und fühle mich nicht mehr so klein
wie eben noch getan

Ich steh‘ vorm Baume, schau ihn an
da geht mir auf ein Licht!
Stell allerhand Vergleiche an
so schlecht ist doch mein Dasein nicht

Das ist’s, ich nenn‘ es: Vogelfreiheit!
Denn was sind meine Sorgen?
Ich fühle mich befreit
und geh zufrieden in den Morgen

 

© 2017, Daniel Möller

Der Newsletter im Oktober

Willkommen zum Newsletter im Oktober

Brrr ist das teilweise kalt geworden! Da hilft wohl nur eins: Ab aufs Sofa, eingekuschelt, Tee, Kaffee und ein gutes Buch 😉 Und zur Abwechslung meine News des Monats!

 

Was gibt es Neues?

Diesen Monat mit einer Woche Verspätung, aber dafür mit etwas Besonderem: Ich habe eine neue Kurzgeschichte verfasst, und wer bekommt sie als Erstes zu Gesicht? Na, Du natürlich! Ich bin gespannt, wie sie Dir gefällt, und freue mich natürlich auch über ehrliches Feedback.
Du findest meine Geschichte „Nur die halbe Wahrheit“ hier:

https://wortereich.wordpress.com/nur-die-halbe-wahrheit/

 

Termine

Aktuell freue ich mich sehr auf den Besuch der:
25./26.11.2017 – BUCHBERLIN im Estrel Congress & Messe Center (12057 Berlin)

 

Zu guter letzt …

… einmal mehr: Herzlichen Dank fürs Lesen und dabei sein!
Wenn Dir der Newsletter gefallen hat – dann empfiehl‘ ihn ruhig weiter! 🙂 Gleiches gilt für meine Kurzgeschichte. Druck sie ruhig aus, und gib sie einem netten Menschen, dem sie gefallen könnte 😉

 

Beste Grüße
Daniel Möller

 

C. A. Raaven

Raabe1„Hey Leute,
ich bin Christian und ich habe geschrieben.“

Auch wenn es sich eher wie die übliche Begrüßung in einer Selbsthilfegruppe anhört, so finde ich es doch irgendwie passend, denn ich kann nicht verhehlen, dass das Schreiben für mich – seit sich die Schleusen geöffnet haben – einen gewissen Rausch-Charakter hat. Zum Glück bleibt dieser ohne die üblichen schädlichen Folgen für die Gesundheit und hat den angenehmen Nebeneffekt, dass ich Andere sogar damit unterhalten kann.

Wie ich dazu gekommen bin, Geschichten zu schreiben, ist eine Geschichte für sich:

Stellt euch einmal vor, ihr würdet ein Buch lesen, das euch gut gefällt. Dann findet ihr heraus, dass es zu einer Reihe mit vielen weiteren Büchern gehört.

Als ihr sie alle bis zum Letzten gelesen habt, wird ein völlig neuer Handlungsstrang aufgemacht, der dann auch noch plötzlich aufhört. Gemein, nicht wahr?

Genauso erging es mir – damals in den Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts – mit Anne McCaffreys Pern-Zyklus.
Vielleicht könnt ihr euch ausmalen, wie mein Gesicht aussah, als die Story nach einer unvermuteten Wendung plötzlich einfach aufhörte. Nicht einmal ein „Ende“ oder „Fortsetzung folgt“ war noch zu lesen. Ich drehte das Buch in den Händen und dachte etwas, wie „Hallo? Ihr könnt mich doch nicht einfach so allein lassen …“

Zuerst glaubte ich an ein fehlerhaftes Buch, aber ein erneuter Besuch im Buchhandel zeigte mir, dass sämtliche vorhandenen Exemplare genau dort aufhörten, wo meines mich im Stich gelassen hatte. Sofort machte ich mich auf die Suche nach weiteren Bänden – eine Suche, die ohne das Internet, wie wir es heute kennen, ziemlich schwierig war: Fehlanzeige.

Dieser Umstand ließ mich Wochen und Monate lang nicht los. Schließlich kam ich auf die Idee, selbst eine Fortführung der Handlung zu schreiben, um meinem Hirn ein Ventil zu gönnen.

Die von mir verfassten Seiten wurden wenig später von einer Bekannten gelesen, die zu meinem großen Erstaunen sofort danach eine weitere Fortsetzung orderte.
Zwar kamen kurze Zeit später doch einige weitere Bände der Reihe heraus, so dass mein „Projekt“ obsolet wurde, aber der erste Schritt war getan. Ich hatte mich vom bequemen Sessel des Konsumenten erhoben und war unter die Produzenten gegangen.

Seitdem haben mich die Geschichten in meinem Kopf nicht mehr losgelassen. Stück für Stück schreibe ich sie auf – nicht für mich, sondern für meine Leser, in der Hoffnung, dass euch das Lesen genauso viel Spaß bereitet, wie mir das Schreiben.

Unter dem Namen C. A. Raaven habe ich seit 2012 zwei Romane und einige Kurzgeschichten veröffentlicht – allerdings eher im Bereich Urban Fantasy. Wer mehr darüber erfahren möchte, ist gern eingeladen, auf meiner Website http://www.c-a-raaven.de oder bei meiner Facebook-Seite https://www.facebook.com/C.A.Raaven vorbeizuschauen, wo hin und wieder auch mal ein kleines Gewinnspiel läuft.

Noch im Jahr 2015 dachte ich tatsächlich, dass ich Krimis einfach nicht kann. Bis dann diese Idee kam – eigentlich zur Unzeit, da ich gerade mitten in der Veröffentlichungs-Vorbereitung des damals aktuellen Romans stand. Aber Ideen haben nunmal die Angewohnheit, sich nicht an Zeitpläne zu halten.
Nach ca. 10 Monaten Schreiben, einem Vierteljahr Abhängen und Betalesen sowie weiteren Wochen der Überarbeitung ist „E-Death: App ins Verderben“ seit 01.05.2017 beim bekannten Online-Händler mit „A“ als E-Book und Print erhältlich. Die Printversion lässt sich auch über den normalen Buchhandel bestellen.
Raabe2

Worum geht es? Als kleinen Tipp habe ich für euch ein paar Aspekte der Idee, die mich damals überfiel:

Freiwillig geben viele Menschen jeden Tag ihre Daten den verschiedensten Apps gegenüber preis. Was passiert, wenn diese in die Hände einer wirklich kranken Person gelangen? Denn es gibt eine solche Person. Sie macht sich die Sorglosigkeit, mit der diese Menschen ihre Smartphones mit Daten füttern, zunutze, um ihre ganz persönlichen Ziele zu verfolgen.

Habe ich noch etwas vergessen? Bestimmt. Wenn euch etwas fehlt, dann fragt mich einfach!

Danke Christian für Deine tolle Vorstellung! Besucht Christian doch mal auf seinen Seiten:
http://www.c-a-raaven.de
https://www.facebook.com/C.A.Raaven

Der Newsletter im September

Willkommen zum Newsletter im September

Mit einem Schlag hat sich der Sommer verabschiedet. Die Temperaturen gehen merklich zurück, das eine oder andere Unwetter sucht uns heim. Aber was soll’s? Der nächste Sommer kommt bestimmt! Und hat nicht auch der Herbst seine schönen Seiten? Und: Grillen geht sowieso immer 🙂
Nun viel Spaß mit den News des Monats!

Was gibt es Neues?

Endlich ist der September da! Das sind für mich gleich drei großartige Ereignisse: „Das Plagiat“ erscheint in wenigen Wochen beim SADWolf-Verlag, und ich kann meine Aufregung darüber kaum noch zurückhalten!
Das einzige, das mich davon abhält, vor Vorfreude zu platzen, ist meine bevorstehende Lesung in Frankfurt-Zeilsheim! Wer noch Interesse hat, dabei zu sein, sollte sich aber sputen! Die Tickets werden allmählich zur Mangelware …
Und zu guter letzt heißt der September dieses Jahr SADTEMBER! Denn der SADWolf Verlag veranstaltet einen großartigen Autoren-Monat mit vielen tollen Überraschungen! Am besten klickt Ihr Euch gleich mal auf die Facebookseite und lasst Euren Daumen dort, damit Euch das nicht entgeht!

https://www.facebook.com/SadWolfVerlag/?ref=br_rs

Die lieben Kollegen

Diesen Monat stellt sich Christian Raabe alias C. A. Raaven auf seine ganz eigene Art vor! Viel Vergnügen:

Raabe1

„Hey Leute,
ich bin Christian und ich habe geschrieben.“

Auch wenn es sich eher wie die übliche Begrüßung in einer Selbsthilfegruppe anhört, so finde ich es doch irgendwie passend, denn ich kann nicht verhehlen, dass das Schreiben für mich – seit sich die Schleusen geöffnet haben – einen gewissen Rausch-Charakter hat. Zum Glück bleibt dieser ohne die üblichen schädlichen Folgen für die Gesundheit und hat den angenehmen Nebeneffekt, dass ich Andere sogar damit unterhalten kann.

Wie ich dazu gekommen bin, Geschichten zu schreiben, ist eine Geschichte für sich:

Stellt euch einmal vor, ihr würdet ein Buch lesen, das euch gut gefällt. Dann findet ihr heraus, dass es zu einer Reihe mit vielen weiteren Büchern gehört.

Als ihr sie alle bis zum Letzten gelesen habt, wird ein völlig neuer Handlungsstrang aufgemacht, der dann auch noch plötzlich aufhört. Gemein, nicht wahr?

Genauso erging es mir – damals in den Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts – mit Anne McCaffreys Pern-Zyklus.
Vielleicht könnt ihr euch ausmalen, wie mein Gesicht aussah, als die Story nach einer unvermuteten Wendung plötzlich einfach aufhörte. Nicht einmal ein „Ende“ oder „Fortsetzung folgt“ war noch zu lesen. Ich drehte das Buch in den Händen und dachte etwas, wie „Hallo? Ihr könnt mich doch nicht einfach so allein lassen …“

Zuerst glaubte ich an ein fehlerhaftes Buch, aber ein erneuter Besuch im Buchhandel zeigte mir, dass sämtliche vorhandenen Exemplare genau dort aufhörten, wo meines mich im Stich gelassen hatte. Sofort machte ich mich auf die Suche nach weiteren Bänden – eine Suche, die ohne das Internet, wie wir es heute kennen, ziemlich schwierig war: Fehlanzeige.

Dieser Umstand ließ mich Wochen und Monate lang nicht los. Schließlich kam ich auf die Idee, selbst eine Fortführung der Handlung zu schreiben, um meinem Hirn ein Ventil zu gönnen.

Die von mir verfassten Seiten wurden wenig später von einer Bekannten gelesen, die zu meinem großen Erstaunen sofort danach eine weitere Fortsetzung orderte.
Zwar kamen kurze Zeit später doch einige weitere Bände der Reihe heraus, so dass mein „Projekt“ obsolet wurde, aber der erste Schritt war getan. Ich hatte mich vom bequemen Sessel des Konsumenten erhoben und war unter die Produzenten gegangen.

Seitdem haben mich die Geschichten in meinem Kopf nicht mehr losgelassen. Stück für Stück schreibe ich sie auf – nicht für mich, sondern für meine Leser, in der Hoffnung, dass euch das Lesen genauso viel Spaß bereitet, wie mir das Schreiben.

Unter dem Namen C. A. Raaven habe ich seit 2012 zwei Romane und einige Kurzgeschichten veröffentlicht – allerdings eher im Bereich Urban Fantasy. Wer mehr darüber erfahren möchte, ist gern eingeladen, auf meiner Website http://www.c-a-raaven.de oder bei meiner Facebook-Seite https://www.facebook.com/C.A.Raaven vorbeizuschauen, wo hin und wieder auch mal ein kleines Gewinnspiel läuft.

Noch im Jahr 2015 dachte ich tatsächlich, dass ich Krimis einfach nicht kann. Bis dann diese Idee kam – eigentlich zur Unzeit, da ich gerade mitten in der Veröffentlichungs-Vorbereitung des damals aktuellen Romans stand. Aber Ideen haben nunmal die Angewohnheit, sich nicht an Zeitpläne zu halten.
Nach ca. 10 Monaten Schreiben, einem Vierteljahr Abhängen und Betalesen sowie weiteren Wochen der Überarbeitung ist „E-Death: App ins Verderben“ seit 01.05.2017 beim bekannten Online-Händler mit „A“ als E-Book und Print erhältlich. Die Printversion lässt sich auch über den normalen Buchhandel bestellen.
Raabe2

Worum geht es? Als kleinen Tipp habe ich für euch ein paar Aspekte der Idee, die mich damals überfiel:

Freiwillig geben viele Menschen jeden Tag ihre Daten den verschiedensten Apps gegenüber preis. Was passiert, wenn diese in die Hände einer wirklich kranken Person gelangen? Denn es gibt eine solche Person. Sie macht sich die Sorglosigkeit, mit der diese Menschen ihre Smartphones mit Daten füttern, zunutze, um ihre ganz persönlichen Ziele zu verfolgen.

Habe ich noch etwas vergessen? Bestimmt. Wenn euch etwas fehlt, dann fragt mich einfach!

Danke Christian für Deine tolle Vorstellung! Besucht Christian doch mal auf seinen Seiten:
http://www.c-a-raaven.de
https://www.facebook.com/C.A.Raaven

Termine

14.09.2017 – Lesung aus DIE TRÄUME, DIE ICH RIEF im Kulturforum Zeilsheim (65931 Frankfurt am Main)
Die letzten Karten gibt es hier:
http://www.kulturforum-zeilsheim.de/onlinebuchung.php?detail=88

25./26.11.2017 – BUCHBERLIN im Estrel Congress & Messe Center (12057 Berlin)

Zu guter letzt …

… einmal mehr: Herzlichen Dank fürs Lesen und dabei sein!
Wenn Dir der Newsletter gefallen hat – dann empfiehl‘ ihn ruhig weiter! 🙂

Beste Grüße
Daniel Möller

Christian Vollmer

„Daniel lernte ich als Autorenkollegen über den SadWolf-Verlag kennen und schätzen. Als er einen Autor suchte, der sich in seinem Newsletter und auf seiner Homepage vorstellen möchte, konnte ich nicht anders als ganz laut „hier“ zu schreien.
Ich bin der Fantasy-Autor Christian Franz-Josef Vollmer, geboren im Mai 1980 in der Rattenfängerstadt Hameln im Weserbergland und lebe als Grundschullehrer glücklich verheiratet in der ostfriesischen Stadt Leer. Mit 20 Jahren ließ ich meiner Kreativität zum ersten Mal freien Lauf und versuchte mich an einem Roman, den ich auch tatsächlich vollendete. Aber der bleibt definitiv unter Verschluss.
Geschichte und Religionswissenschaften studierte ich in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt, wo ich meine jetzige Frau kennenlernte. Sie ist schuld, dass ich mich für die Fantastik begeisterte, und ich begann diverse Klassiker des Genres zu lesen.

Während einer schwierigen Phase 2014/2015 wandte ich mich intensiver dem Schreiben zu und entwickelte meine ganz eigene Welt namens „Oida“. Ich verfasste einige Manuskripte, darunter war auch „Kuno Kopfgeldjäger“, der erste Teil meiner neunteiligen Kopfgeldjäger-Reihe.
„Kuno Kopfgeldjäger“ handelt vom berühmt-berüchtigten und etwas rau-beinigen Kopfgeldjäger Kuno, der sich in das verbotene Phylake-Gebirge begibt, um eine Bestie des Urbösen namens Gitrog zu stellen.
Er ist ein eigenwilliger Geselle, Einzelgänger, nahe am Alkoholismus, hört zwei Stimmen seit seiner frühesten Kindheit und ist seinen Auftraggebern gegenüber nicht unbedingt loyal ergeben. Außerdem hasst er jedwedes Wesen auf der oidianischen Welt. Warum? Es ist so einfach, wie kompliziert: Wesen jeglicher Art und Herkunft nerven ihn. Das Markenzeichen des Kopfgeldjägers ist eine besondere Armbrust, die sich durch Spulen selbst wieder spannt und mit verschiedenen Bolzen bestückt werden kann.
Wenn der Kopfgeldjäger auf die Jagd geht, tut er alles nur für seinen persönlichen Vorteil! Sollte das Jagdopfer ein besseres Angebot für ihn bereithalten, dann kann es schon mal geschehen, dass der Auftraggeber wiederum zum Jagdopfer wird!
Trotz dieser illoyalen Grundhaltung ist Kuno der Beste seiner Zunft! Unzählige glaubhafte und fantastische Geschichten über ihn und seine Vorgehensweisen geistern durch die Welt. Er ist eine Art lebende Legende. Aber lasst euch überraschen, wie Kuno Kopfgeldjäger sein erstes Abenteuer in der Kopfgeldjäger-Reihe bestreitet!“

Im Überblick:
Name: Christian Franz-Josef Vollmer
Titel: Kuno Kopfgeldjäger
Verlag: SadWolf Verlag
Erscheinungsdatum: 14.09.2017
Homepage: www.Vollmers-Vielfalt.de
Blog: http://vollmers-vielfalt.de/VielfaltsBlog.html
Facebook: www.facebook.com/VollmersVielfalt/
Kontakt: info@vollmersvielfalt.de